"Wir sind unseren Weg gegangen"

Rolf Schirmacher über 30 Jahre Müller-BBM & die Entstehung der AST

30 Jahre bei einem Unternehmen, das sind unzählige Projekte, technologische Entwicklungen, Entscheidungen und vor allem: Menschen. 

Im Interview blickt Dr. Rolf Schirmacher, Vorstand der Müller-BBM AG, Geschäftsführer der Müller-BBM Active Sound Technology und der Müller-BBM Innovation Lab, auf drei Jahrzehnte Müller- BBM zurück – persönlich, technisch und mit viel Respekt für die Teams, die diesen Weg möglich gemacht haben.

Seit seinem Einstieg bei Müller-BBM hat er das Unternehmen mitgeprägt, eine Tochtergesellschaft aufgebaut und eine Technologie groß gemacht, die heute in Millionen Fahrzeuge weltweit eingebaut ist.

Was ihn gehalten hat? Das erklärt Rolf ganz persönlich.

Autorin: Anja Oberniedermayr, MBBM-Active Sound Technology, Kommunikation und Marketing

PERSÖNLICHES JUBILÄUM

Lieber Rolf, 30 Jahre Müller-BBM, was geht Dir als Erstes durch den Kopf, wenn Du heute auf diese Zeit zurückblickst?

Eigentlich habe ich gar nicht gemerkt, dass es schon 30 Jahre sind. 

Es war interessant, spannend, abwechslungsreich – vor allem nie langweilig.“

So fasst Rolf Schirmacher seine Zeit bei Müller-BBM zusammen. Drei Jahrzehnte, die für ihn weniger nach einem abgeschlossenen Kapitel klingen als nach einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess.

Schon früh traf er eine bewusste Entscheidung: gegen einen Großkonzern, für Müller-BBM. Ausschlaggebend war die besondere Kombination aus technologisch anspruchsvollen Themen, Freiheit im Gestalten und der Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen. In einem Unternehmen, das seinen Mitarbeitenden nicht nur Aufgaben überträgt, sondern echte Mitwirkung ermöglicht.

 

Ich hatte damals auch andere Angebote. Aber genau diese Mischung fand ich besonders reizvoll – und ich habe es bis heute nicht bereut.

Gab es eine Entscheidung oder einen Moment, der diese 30 Jahre besonders geprägt hat?

Die Entscheidung, überhaupt hier anzufangen.“

 

Müller-BBM bot von Beginn an das, was er suchte: technologischen Anspruch, echte Freiräume und eine Eigentumsstruktur, die bis heute einzigartig ist. Das Unternehmen gehört seinen Mitarbeitenden. Das schafft eine Kultur, in der man nicht nur arbeitet, sondern mitgestaltet. 

 

Diese Kombination war unschlagbar. Und ich habe es bis heute nicht bereut.“

Gerade diese Haltung, Dinge nicht nur zu analysieren, sondern auch Verantwortung für deren Umsetzung zu übernehmen, das wurde zum prägenden Element seiner Laufbahn.

Was macht Müller-BBM aus deiner Sicht besonders – nach allem, was du erlebt hast?

Es ist die Tiefe. Müller-BBM geht Themen nicht oberflächlich an. Das Unternehmen will Dinge wirklich verstehen, bis zu den mathematischen und physikalischen Grundlagen. Das zieht bestimmte Menschen an: Ingenieurinnen und Ingenieure, die nicht nur Lösungen liefern, sondern begreifen wollen, warum etwas wie funktioniert und genau auf dieser Basis Lösungen entwickeln. 

Und genau diese Haltung schafft langfristig Vertrauen, bei Kunden, bei Partnern, in der Industrie. Was Rolf dabei besonders am Herzen liegt: Müller-BBM hat nie aufgehört, neugierig zu sein. 

 

Das ist kein Selbstläufer. Das ist das Ergebnis einer Kultur, die Neugierde als Haltung versteht, und Freiräume schafft, in denen sie gedeihen kann.“

GRÜNDUNG DER AST

Du hast mit der Gründung von Müller-BBM Active Sound Technology ein neues Kapitel aufgeschlagen. Was war der Auslöser?

Müller-BBM bot von Beginn an das, was er suchte: technologischen Anspruch, echte Freiräume und eine Eigentumsstruktur, die bis heute einzigartig ist. Das Unternehmen gehört seinen Mitarbeitenden. Das schafft eine Kultur, in der man nicht nur arbeitet, sondern mitgestaltet. 

 

Diese Kombination war unschlagbar. Und ich habe es bis heute nicht bereut.“

Gerade diese Haltung, Dinge nicht nur zu analysieren, sondern auch Verantwortung für deren Umsetzung zu übernehmen, das wurde zum prägenden Element seiner Laufbahn.